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Ernährung für die Darmgesundheit – Reizdarm, SIBO & Mikrobiom

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Description

Ernährungstherapie bei Darmerkrankungen – Reizdarm, SIBO, Mikrobiom

Ernährung für die Darmgesundheit – Reizdarm, SIBO & Mikrobiom – Fortbildung, SyneViaMed

Auf Grundlage des Ansatzes der Monash University – führend in der Low-FODMAP-Forschung – konzentriert sich der Kurs auf die praktische, klinische Arbeit mit Klientinnen und Klienten statt auf rein restriktive Eliminationen.

Das Programm verbindet aktuelle Erkenntnisse aus Gastroenterologie, klinischer Ernährung und der Forschung zur Darmmikrobiota und zur Darm-Hirn-Achse.

Schwerpunkte des Kurses

Reizdarmsyndrom und Störungen der Darm-Hirn-Interaktion

Das Reizdarmsyndrom wird als Störung der Darm-Hirn-Interaktion (DGBI) klassifiziert. Wir behandeln:

  • viszerale Hypersensitivität
  • Störungen der Darmmotilität
  • die Rolle von Stress und der Darm-Hirn-Achse

SIBO – Diagnostik und Ernährungstherapie

  • Interpretation von Atemtests (H₂/CH₄)
  • Unterschiede zwischen Wasserstoff- und Methan-SIBO
  • Ernährungsstrategien (Low FODMAP vs. individuelle Anpassungen)

Die Low-FODMAP-Diät – ein praxisnaher Ansatz

Das 3-Phasen-Modell der Monash University:

Elimination (2–6 Wochen) ↓ Wiedereinführung (Testen der FODMAP-Gruppen) ↓ Personalisierung (individuelle Verträglichkeit)

  • die Wirkung von FODMAPs auf Fermentation und Gasbildung
  • das Risiko übermäßiger Restriktion → Auswirkungen auf die Mikrobiota

Darmmikrobiota und Entzündung

Eine Darmdysbiose steht in Zusammenhang mit:

  • erhöhter Darmpermeabilität
  • Aktivierung des Immunsystems
  • chronischer Entzündung

Mechanismus: Dysbiose → ↑ Darmpermeabilität (Leaky Gut) → LPS-Translokation → Immunaktivierung → Entzündung

Darm, Haut und psychische Gesundheit

Klinische Zusammenhänge:

  • Akne und atopische Dermatitis
  • affektive Störungen (Angst, Depression)

Mechanismen:

  • mikrobielle Metaboliten (SCFA)
  • Entzündungszytokine
  • Modulation von Neurotransmittern (z. B. Serotonin)

Probiotika, Ballaststoffe und Phytotherapie

  • stammspezifische Wirkung von Probiotika (evidenzbasiert)
  • lösliche Ballaststoffe (z. B. Flohsamenschalen) → Besserung beim Reizdarmsyndrom
  • fermentierbare Ballaststoffe → Einfluss auf SCFA
  • Pfefferminzöl
  • Berberin
  • antibakterielle Präparate bei SIBO

Psychosomatik des Darms

  • Stress als Faktor, der die Symptome des Reizdarmsyndroms moduliert
  • kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
  • Entspannungstechniken
  • Modulation der Darm-Hirn-Achse

Klinischer Ansatz – Arbeit mit Klientinnen und Klienten

  1. Diagnostik (Symptome + Tests)
  2. Ernährungsintervention (Low FODMAP / Personalisierung)
  3. Unterstützung der Mikrobiota (Probiotika + Ballaststoffe)
  4. Regulation des Lebensstils (Stress, Schlaf)
  5. Wiedereinführung und langfristige Strategie

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